Buddha als Symbol für Meditation

Keine Lust & Zeit zu meditieren?

Sagen Sie, sind Sie diszipliniert? In dem Sinne, dass Sie die Dinge regelmäßig machen, die Ihnen gut tun? Z. B. irgendeine Form der Entspannung, wie Meditation? Oder fallen Ihnen auch immer Ausreden ein, warum Sie gerade jetzt keine Zeit haben, sich kurz hinzusetzen?

Bis vor ein paar Jahren fand ich bereits die Vorstellung, lange im Schneider- oder wohlmöglich noch Lotussitz zu sitzen und dabei an nichts zu denken, anstrengend und sehr unbequem.

Dann lernte ich Gisela kennen, spirituelle Heilerin und REIKI-Lehrerin. Sie lud mich in ihre monatliche Übungsgruppe für REIKI und energetisches Heilen ein.

Jede REIKI-Übungsgruppe bei Gisela begann mit einer von ihr angeleiteten Meditation. Wir saßen mit geradem Rücken, aber sehr gemütlich auf ihrem Sofa und in Seseln verteilt in ihrem Wohnzimmer. Eine Decke um uns geschlungen, Kissen im Rücken und eine dampfende Tasse Tee vor uns. Es war herrlich!

Nach jeder Meditation fühlte ich mich wie ausgewechselt. Geistig viel klarer, tief entspannt, energetisiert und gleichzeitig ruhig und gelassen. Am liebsten wäre ich nie wieder aufgestanden. Und Gisela erinnerte uns unermütlich: „Seht Ihr, es braucht nur 10 Minuten, um sich so gut zu fühlen. Meditiert regelmäßig! “

Sie denken sicherlich: „Aber Anna, ich habe überhaupt keine Zeit zum Meditieren“ … Ja, genau, diesen Vorwand hatte ich auch. Aber ich weiss mittlerweile, dass eine kurze Meditation am Morgen meinen Tag in ganz andere (ruhigere und zufriedenere) Bahnen lenkt. Oder mich eine kleine Atemübung nachmittags wieder aus meinem Müdigkeitstief rausholt und ich nachts wirklich besser schlafe, wenn sich mein Geist vorher beruhigen konnte.

Mir helfen kurze Sequenzen, die unkompliziert sind und sich schnell in den Alltag einbauen lassen. Je öfter ich sie praktiziere, desto besser geht’s mir und desto größer ist die Lust auf mehr.  Probieren Sie’s einfach aus … .

… z. B. mit einer dieser 4-Meditationen:

1 Minute-Atemmeditation (*)

Sitze aufrecht, aber bequem, schließe die Augen und folge eine Minute lang (oder länger) folgendem Atemrhythmus:

  • Atme 4 Sekunden lang durch die Nase ein
  • Halte 4 Sekunden den Atem an
  • Atme 4 Sekunden lang durch die Nase aus
  • Folge 1 Minute (oder auch länger) diesem Atemrhythmus

(*aus einem Buch von G Bernstein)

5 Minuten Kundalini-Meditation „Frieden beginnt in mir“ (*))

Sitze aufrecht, aber bequem, schließe die Augen und wiederhole im Geiste das Mantra „Frieden beginnt in mir“. Tippe dabei Deinen Daumen nacheinander an den Zeige-, Mittel, Ring- und kleinen Finger. Jedes Wort gehört zu einem Finger:

  • Frieden – Zeigefinger
  • beginnt – Mittelfinger
  • in – Ringfinger
  • mir – kleiner Finger

(*aus einem Buch von G Bernstein)

 

Kurze Meditation während eines Spaziergangs

Finde einen Atemrhythmus, der zu Deinem Tempo passt. Z. B. 4 Schritte einatmen, 4 Schritte ausatmen. Nimm Deinen Atem bewusst wahr und spüre bei jedem Schritt den Boden unter Deinen Füßen.

5 Minuten-Meditation „Atem beobachten“

Sitze aufrecht, aber bequem, schließe die Augen. Lenke Deine Aufmerksamkeit nach innen und beginne, Deinen Atem bewusst wahrzunehmen, ohne ihn verändern zu wollen. Gedanken werden kommen und gehen. Kehre mit Deiner Aufmerksamkeit immer wieder zu Deinem Atem zurück.

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