Bild für Blogtext "Sie verdienen all das Gute im Leben" für mehr positive Glaubenssätze

Sie verdienen all das Gute im Leben

Positive Glaubenssätze: Spüren Sie rein, wie sich dieser Satz für Sie anfühlt. „Ich verdiene all das Gute im Leben“.
​Fühlt er sich für Sie wahr und stimmig an? Sagen Sie innerlich: „Ja klar, ich hab das Beste im Leben verdient“. Und spüren Sie, wie Sie sich innerlich dabei aufrichten, es sich weit und leicht in Ihrem Körper anfühlt?

Oder zieht es sich in Ihnen zusammen, wird eng und Sie spüren, dass Sie diesen Satz nicht glauben können.

Die meisten von uns glauben, dass wir das, was wir uns wünschen, nicht verdienen.

In meiner Praxis höre ich Sätze wie: „Ich kann so schwer glauben, dass mir etwas Gutes passiert“ oder „Ich bin es nicht wert, dass mir etwas Gutes widerfährt, ohne, dass ich dafür eine Gegenleistung erbringe“.

Diese Gefühle der Wertlosigkeit rührt von Kindheitserfahrungen her. Wir lernten von unseren Bezugspersonen, dass wir etwas leisten müssen, um Liebe und Anerkennung zu erfahren, dass das Leben hart, anstrengend (und ein Kampf) ist, dass das Leben unfair ist, dass einem im Leben nix geschenkt wird (etc etc) …. So entwickelten sich in uns Überzeugungen, dass wir etwas leisten müssen, damit wir einen Wert haben und im Leben irgendwie voran kommen.

Aber können Sie sich vorstellen, dass es ganz anders ist: Dass Sie ein so wertvoller, wunderbarer und liebenswerter Mensch sind und dass das Leben immer zu Ihrem Besten wirken möchte, OHNE dass Sie dafür etwas leisten müssen? Dass Sie all das Gute dieser Welt verdient haben, einfach, weil Sie hier sind? Ich weiss, dass ist häufig schwer zu glauben.​

Aber sehen Sie es einmal so: Das Einzige, was uns davon abhält, Gutes zu akzeptieren und uns selbst mehr wertzuschätzen, sind (alte) fremde Meinungen oder Überzeugungen, die wir für uns als Wahrheit akzeptiert haben. Aber sie sind nicht wahr. Eine Klientin von mir sprach in dem Zusammenhang vom „recycelten Blödsinn aus der Vergangenheit“, der ihr das Leben schwer macht. Ich finde, das triffts echt gut.

Wir können diese alten „Programmierungen“ Schritt für Schritt in positive Glaubenssätze verändern.

Dies gelingt uns, in dem wir ausgehend vom alten negativen Gedanken neue hilfreichere Gedanken finden und einüben. Hier können wir in einen Dialog mit uns eintreten, in dem wir uns zu neuen Gedanken über uns „hintrösten“.
Wichtig ist, dass wir innerhalb unserer Glaubensgrenzen bleiben, d.h. dass wir die neuen Gedanken auch glauben können. Und, Sie kennen mich 😊, idealerweise schreiben wir diese Gedanken auf. So trickst uns unser Verstand nicht aus und wir können sie immer wieder nachlesen.

Denken wir beispielsweise: „Ich kann so schwer glauben, dass mir etwas Gutes passiert“ könnten hilfreiche Sätze auf dem Weg zu einem neuen positiven Glaubenssatz sein:

„Bis jetzt habe ich geglaubt, dass mir nichts Gutes passiert, ohne, dass ich dafür etwas leiste.“

„Diese Gedanken sind sehr alt und begleiten mich schon lange.“

„Sie sind so alt, dass sie wahr für mich geworden sind.“

„Aber sie tun mir nicht gut.“

„Ich würde gerne anders über mich denken.“

„Gerade fällt mir das schwer, aber das ist okay. Es darf etwas Zeit & Übung brauchen.“

„Ich möchte anders über mich denken.“

„Ab und zu passiert auch schonmal was Gutes in meinem Leben, ohne, dass ich dafür etwas tun muss.“

„Vielleicht ist das ja doch kein Zufall.“

„Ich könnte solche „guten“ Momente ja mal mehr beachten.“

„Und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr „gute“ Ereignisse fallen mir ein. Auch, wenn sie nur ganz klein erscheinen. Neulich zum Beispiel habe ich eine schöne Erfahrung gemacht ….

„Ab jetzt möchte ich (mehr) daran glauben, dass mir Gutes im Leben widerfährt.“

Diesen letzten Satz können Sie regelmäßig täglich für sich wiederholen und beobachten, was sich in Ihrem Leben zum Besseren für Sie entwickelt. Schenken Sie diesen positiven Ereignissen besondere Beachtung, denn wir lernen durch neue Erfahrungen.

Sie können ihn dann (wenn sich dies stimmig für Sie anfühlt) noch stärker formulieren. Z. B:

„Ab jetzt glaube ich immer mehr daran, dass mir Gutes im Leben widerfährt.“
„Ab jetzt glaube ich daran, dass mir Gutes im Leben widerfährt.“
„Ich mache viele schöne Erfahrungen, die mir zeigen, dass mir Gutes widerfahren darf.“
„Ich glaube daran, dass mir Gutes im Leben widerfährt.“
„Mit widerfährt Gutes im Leben.“
„Mir widerfährt viel Gutes im Leben“ etc etc.

Wie immer ganz herzlichst,
Anna

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