Bild für Blog: Energie folgt der Aufmerksamkeit: Wie Sie positive Gedanken finden

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Mein Vater pflegte einen verwunschenen Garten. Den Groteil des Jahres verbrachte er dort in seinen Beeten, zwischen Hecken, Sträuchern und Blumen. Neben all der Gartenarbeit saß er häufig „einfach nur“ vor seinen Pflanzen und betrachtete sie. Er schenkte ihnen – auch gedanklich – so viel liebevolle Aufmerksamkeit, dass sich sein Garten zu einem kleinen blühenden Paradies entwickelte.

Unsere Energie folgt der Aufmerksamkeit

Dort, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken, fließt unsere Energie hin. Je mehr Aufmerksamkeit wir etwas, z. B. einem Gedanken widmen, desto mehr Energie fließt ihm zu und desto „größer“ wird er.

Wir können uns jeden Tag fragen:

Welche Gedanken möchte ich wachsen lassen? Worauf möchte ich meinen Fokus richten? 

​Sind es positive Gedanken der Zuversicht, der Verbundenheit mit meinen Mitmenschen, Vorstellungen von etwas mehr Leichtigkeit und Vertrauen ins Leben?
​Oder sind es Gedanken der Verurteilung, der Schwere, des Pessimismus, der Negativität …

In unserem Alltag erfordert es sehr viel Bewusstheit, in vertrauensvolleren Gedanken zu bleiben und diese Gedanken „größer“ werden zu lassen.

So häufig und schnell fühlen wir uns durch unser Umfeld getriggert bzw. aktiviert und schlagen (meist unbewusst) einen Weg negativer, pessimistischer Gedanken ein…

Und sind wir erst einmal auf diesem Weg, dann zieht ein negativer Gedanke den nächsten und den übernächsten an und entwickelt sich wie zu einer großen grauen Wolke, die über uns schwebt.

In diesen Momenten ist es uns nicht möglich, aus Gedanken wie bspw. „Mir gelingt überhaupt nichts“ in den Glauben „Alles gelingt mit Leichtigkeit (oder so ähnlich) zu kommen.

Wir gelangen nicht aus einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit direkt in die absolute Zuversicht.

Was wir aber tun können:

Wir können in kleinen Schritten nach Gedanken suchen, die sich ein bisschen besser anfühlen, die wir glauben können und die etwas allgemeiner gehalten sind.

Statt „Heute läuft alles schief, ich krieg nix hin“ können wir uns sagen: „Immerhin bin ich aufgestanden / hab was gegessen / höre ich gerade die Vögel draussen / scheint es meinem Körper überwiegend gut zu gehen, ohne, dass ich dafür etwas tue…Das Jahr hat viele Tage, da kommt es auf ein paar „Misslungene“ auch nicht an…Es gibt Tage, da gelingt mehr … Da komme ich auch wieder hin ….Morgen ist ein neuer Tag …“ usw.

So hangeln wir uns von einem „sich-besser-anfühlenden“ positiven Gedanken zum nächsten. Wir bemerken an unseren sich verändernden Gefühlen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Schritt für Schritt. Kein Quantensprung. Wir wählen positive Gedanken, die wir in dem Moment glauben können und die uns helfen, uns nach und nach besser zu fühlen.

Und diesen Gedanken schenken wir unsere ganze Aufmerksamkeit und lassen sie so wachsen.

Wie immer herzlichst,

Ihre Anna Kötting

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