Blog Anna Kötting Über die Wohltat einer Gedankenpause

Über die Wohltat einer kurzen Gedankenpause

Unser Geist produziert permanent Gedanken. Ca 60 000 bis 80 000 täglich strömen durch unseren Kopf. Die meisten davon sind unbewusst, unkontrolliert und negativ. Und: Es sind fast immer die Gleichen :-).

Aber vielleicht kennen Sie diesen Moment?

Wenn wir morgens erwachen, gibt es einen sehr kurzen Moment, in dem noch kein Gedanke da ist – ein mini-kurzer Augenblick der Stille in unserem Kopf, in dem wir uns erstmal orientieren müssen, bevor unser Denken einsetzt.

Sobald unser Denken dann einsetzt, rekapitulieren wir meist die Probleme und Schwierigkeiten der Tage zuvor und ziehen sie so wieder in den Morgen zurück.

Wir ärgern uns erneut über unsere Mitmenschen, kritisieren uns für unsere vermeintlichen Defizite oder fühlen uns angesichts einer langen to-do-Liste an ausstehenden Aufgaben schon früh morgens überwältigt …

Wir holen alte negative Gedanken der Vergangenheit in den jetzigen Moment und – indem wir sie in unserem Kopf wiederholen – projizieren wir sie in unsere Zukunft.

Mit diesen Überlegungen möchte ich uns kurz daran erinnern, wie wohltuend kurze “Gedanken-Pausen” in unserem Alltag sind. Sei es in Form von Achtsamkeitsübungen, Meditationen oder Entspannungstechniken. Und erinnern Sie sich, wie schön es als Kind war, in einem Hobby oder Spiel oder in der Natur alles um sich herum zu vergessen?

Meditations- und Achtsamkeitsübungen müssen gar nicht kompliziert oder besonders zeitaufwendig sein. Nur wenige Minuten reichen aus, um zu erleben, dass sich unser Gedankenkarussell ein wenig langsamer dreht.

Wird es ab und zu etwas ruhiger in unserem Kopf, dann bekommen wir Abstand zu unserem Denken und können dann mal hinterfragen, ob der ein oder andere negative Gedanke in unserem Kopf überhaupt stimmt.

Probieren Sie es doch jetzt direkt aus 🙂 Halten Sie kurz inne und wandern mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem Atem. Beobachten Sie, wie Ihr Atem in Ihren Brustkorb ein- und wieder hinaus strömt. Nehmen Sie nur wahr, wie Ihr Atmen von alleine geschieht. Ohne, dass Sie etwas dafür tun müssen. In dem Moment, in dem wir bspw. bewusst unseren Atem wahrnehmen, entrücken wir so schon ein wenig dem Trubel in unserem Kopf.

Ganz herzlichst,

Ihre Anna Kötting

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